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Der auf elektronischer Basis arbeitende Kurzschlussanzeiger bietet viele Möglichkeiten, geforderte
Bedingungen zu erfüllen.
Das folgende Schaubild zeigt den Funktionsablauf und die Einstellmöglichkeiten auf. |
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Hinweis: |
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Einstellmöglichkeit (Diese Werte können von uns eingestellt werden.)
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Beschreibung:
1.) Sensor
Der Sensor, auf dem Hochspannungsleiter montiert, erfasst den Kurzschluss-Strom induktiv. |
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In jedem Sensor wird der Ansprechwert des Kurzschlussanzeigers eingestellt.
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| Damit wird jede Fehlbeeinflussung der Datenübertragung vom Sensor zum Anzeigegerät vermieden. |
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2.) Impulsüberwachung
Der vom Sensor durchgeschaltete Impuls = anstehender Kurzschluss-Strom, kann je nach Umstand ca.10 ms ... ca. 400 ms betragen.
Die Impulsüberwachung überprüft die Länge dieses Impulses.
Damit kurze hohe Stromspitzen (z.B. zufolge von Einschaltvorgängen oder dergleichen) nicht zur Kurzschlussanzeige führen, wird eine Mindest-Impulslänge eingestellt. Das bedeutet, dass z.B. bei einer eingestellten Mindestimpulslänge von 40 ms von dem Sensor ein Impuls über 40 ms kommen muss, damit ein Kurzschluss angezeigt wird. |
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| Einstellung der erforderlichen Mindestimpulslänge |
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| Damit werden Fehlanzeigen vermieden. |
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3.) Auswertung
Der von der Impulsüberwachung weitergeleitete Kurzschluss-Melde-Impuls schaltet die Kurzschlussanzeige, das Fernmelderelais und die Zeitrückstellung ein.
Nach Rücksetzmeldung a) per Hand
b) über Betriebsstrom
c) nach Zeit
schaltet die Auswertungseinheit den Kurzschlussanzeiger wieder in Bereitschaft.
4.) Anzeige / Fernmeldung
Die optische Kurzschluss-Anzeige kann über LED oder Klappanzeige erfolgen. Zur Fernmeldung steht ein potentialfreier Kontakt (Wechsler) zur Verfügung.
5.) Rücksetzen
Das Rücksetzen der Kurzschlussanzeige in Bereitschaftsstellung kann erfolgen:
a) Handrückstellung
Mittels eines Kippschalters kann die Kurzschlussanzeige jederzeit rückgesetzt werden.
b) über den Betriebsstrom
Hier muß der Betriebsstrom 230 V AC aus dem zu überwachenden Netz kommen. Im Kurzschlussfall fällt diese Spannung aus. Die mit Wiederinbetriebnahme des Hochspannungsnetzes, auch wiederkehrende Betriebsspannung, setzt die Kurzschlussanzeige zurück. Die Zeit zwischen der Wiederkehr der Betriebsspannung und dem Eintritt des Rücksetzens der Kurzschlussanzeige ist einstellbar. |
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Einstellung der Wartezeit zwischen Betriebsspannung und Rücksetzen der Kurzschlussanzeige
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Diese Wartezeit eliminiert die während des Einschaltvorganges auftretenden Störungen des Netzes auf den Kurzschlussanzeiger.
c) Zeitrückstellung
Die Auswertung ist mit einem einstellbaren Zeitglied ausgerüstet.
Dieses Zeitglied kann auf jede Rückstellzeit eingestellt werden (Standard 0,5 - 1 - 2 - 4 Std.). Die Rückstellzeit startet mit dem eingetretenen Kurzschluss bzw. mit der Wiederkehr der Stromversorgung des Anzeigegrätes. |
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Einstellung der Rückstellzeit des Kurzschlussanzeigers
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| Die Rückstellzeit wird bestimmt durch die Kontrollmöglichkeiten des Unternehmens. |
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Standardeinstellungen des Kurzschlussanzeigers
1) Ansprechwert des Kurzschlussanzeigers: nach Kundenwunsch
2) Mindestimpulslänge: 40 ms
3) Rücksetzverzögerung: 2 sec.
4) Zeitrückstellung: nach Kundenwunsch. |
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